- Goethes Farbenlehre.
- zur Farbenlehre (1810).
- Vorwort.
- Entwurf einer Farbenlehre.
- 1 - Physiologische Farben.
- 2 - Physische Farben.
- 3 - Chemische Farben.
- 4 - Allgemeine Ansichten nach Innen.
- Allgemeine Ansichten nach Innen.
- Wie leicht die Farbe entsteht.
- Wie energisch die Farbe sei.
- Wie entschieden die Farbe sei.
- Mischung der beiden Seiten.
- Steigerung ins Rote.
- Verbindung der gesteigerten Enden.
- Vollständigkeit der mannigfaltigen Erscheinungen.
- Übereinstimmung der vollständigen Erscheinungen.
- Wie leicht die Farbe von einer Seite auf die andre zu wenden.
- Wie leicht die Farbe verschwindet.
- Wie fest die Farbe bleibt.
- 5 - Nachbarliche Verhältnisse.
- 6 - Sinnlich-sittliche Wirkung der Farbe.
- Enthüllung der Theorie Newtons.
- Historischer Teil.
- weitere Texte Goethes zur Farbenlehre.
- zur Farbenlehre (1810).
- Texte zur Farbenlehre Goethes.
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Wie entschieden die Farbe sei
695.
Entstehen der Farbe und sich entscheiden ist eins. Wenn das Licht mit einer allgemeinen Gleichgültigkeit sich und die Gegenstände darstellt und uns von einer bedeutungslosen Gegenwart gewiss macht, so zeigt sich die Farbe jederzeit spezifisch, charakteristisch, bedeutend.
696.
Im allgemeinen betrachtet entscheidet sie sich nach zwei Seiten. Sie stellt einen Gegensatz dar, den wir eine Polarität nennen und durch ein + und - recht gut bezeichnen können
Plus und Minus
| Plus | Minus |
| Gelb | Blau |
| Wirkung | Beraubung |
| Licht | Schatten |
| Hell | Dunkel |
| Kraft | Schwäche |
| Wärme | Kälte |
| Nähe | Ferne |
| Abstossen | Anziehen |
| Verwandtschaft mit Säuren / | Verwandtschaft mit Alkalien |
