- Goethes Farbenlehre.
- zur Farbenlehre (1810).
- Vorwort.
- Entwurf einer Farbenlehre.
- 1 - Physiologische Farben.
- 2 - Physische Farben.
- 3 - Chemische Farben.
- 4 - Allgemeine Ansichten nach Innen.
- Allgemeine Ansichten nach Innen.
- Wie leicht die Farbe entsteht.
- Wie energisch die Farbe sei.
- Wie entschieden die Farbe sei.
- Mischung der beiden Seiten.
- Steigerung ins Rote.
- Verbindung der gesteigerten Enden.
- Vollständigkeit der mannigfaltigen Erscheinungen.
- Übereinstimmung der vollständigen Erscheinungen.
- Wie leicht die Farbe von einer Seite auf die andre zu wenden.
- Wie leicht die Farbe verschwindet.
- Wie fest die Farbe bleibt.
- 5 - Nachbarliche Verhältnisse.
- 6 - Sinnlich-sittliche Wirkung der Farbe.
- Enthüllung der Theorie Newtons.
- Historischer Teil.
- weitere Texte Goethes zur Farbenlehre.
- zur Farbenlehre (1810).
- Texte zur Farbenlehre Goethes.
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Übereinstimmung der vollständigen Erscheinung
708.
Die Totalität nebeneinander zu sehen macht einen harmonischen Eindruck aufs Auge. Man hat hier den Unter schied zwischen dem physischen Gegensatz und der harmonischen Entgegenstellung zu bedenken. Der erste beruht auf der reinen nackten ursprünglichen Dualität, insofern sie als ein Getrenntes angesehen wird; die zweite beruht auf der abgeleiteten, entwickelten und dargestellten Totalität.
709.
Jede einzelne Gegeneinanderstellung, die harmonisch sein soll, muss Totalität enthalten. Hievon werden wir durch die physiologischen Versuche belehrt. Eine Entwicklung der sämtlichen möglichen Entgegenstellungen um den ganzen Farbenkreis wird nächstens geleistet.
