- Goethes Farbenlehre.
- zur Farbenlehre (1810).
- Vorwort.
- Entwurf einer Farbenlehre.
- 1 - Physiologische Farben.
- 2 - Physische Farben.
- Dioptrische Farben.
- Dioptrische Farben der 1. Klasse.
- Dioptrische Farben der 2. Klasse.
- Refraktion ohne Farberscheinung.
- Bedingungen der Farbenerscheinung.
- Bedingungen, unter welchen die Farbenerscheinung zunimmt.
- Ableitung der angezeigten Phänomene.
- Abnahme der farbigen Erscheinung.
- Graue Bilder durch Brechung verückt.
- Farbige Bilder durch Brechung verückt.
- Achromasie und Hyperchromasie.
- Vorzüge der subjektiven Versuche.
- Objektive Versuche.
- Refraktion ohne Farbenerscheinung.
- Bedingungen der Farbenerscheinung.
- Bedingungen des Zunehmens der Erscheinung.
- Ableitung der angezeigten Phänomene.
- Abnahme der farbigen Erscheinungen.
- Graue Bilder.
- Farbige Bilder.
- Achromasie und Hyperchromasie.
- Verbindung objektiver und subjektiver Versuche.
- Übergang.
- Katoptrische Farben.
- Paroptische Farben.
- Epoptische Farben.
- 3 - Chemische Farben.
- 4 - Allgemeine Ansichten nach Innen.
- 5 - Nachbarliche Verhältnisse.
- 6 - Sinnlich-sittliche Wirkung der Farbe.
- Enthüllung der Theorie Newtons.
- Historischer Teil.
- weitere Texte Goethes zur Farbenlehre.
- zur Farbenlehre (1810).
- Texte zur Farbenlehre Goethes.
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Graue Bilder
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Wir haben die grauen Bilder als höchst wichtig bei subjektiven Versuchen dargestellt. Sie zeigen uns durch die Schwäche der Nebenbilder, dass eben diese Nebenbilder sich jederzeit von dem Hauptbilde herschreiben. Will man nun die objektiven Versuche auch hier parallel durchführen, so könnte dieses auf eine bequeme Weise geschehen, wenn man ein mehr oder weniger matt geschliffenes Glas vor die Öffnung hielte, durch welche das Sonnenbild hereinfällt. Es würde dadurch ein gedämpftes Bild hervorgebracht werden, welches nach der Refraktion viel mattere Farben, als das von der Sonnenscheibe unmittelbar abgeleitete, auf der Tafel zeigen würde; und so würde auch von dem höchst energischen Sonnenbilde nur ein schwaches, der Dämpfung gemäßes Nebenbild entstehen; wie denn freilich durch diesen Versuch dasjenige, was uns schon genugsam bekannt ist, nur noch aber und abermals bekräftigt wird.
