- Goethes Farbenlehre.
- zur Farbenlehre (1810).
- Enthüllung der Theorie Newtons.
- Historischer Teil.
- weitere Texte Goethes zur Farbenlehre.
- Beiträge zur Chromatik (Optik).
- Erstes Stück (1791).
- Einleitung.
- I. Prismatische Erscheinungen im allgemeinen.
- II. Besondere Prismatische Versuche.
- III. Übersicht und weitere Ausführung.
- IV. Rekapitulation.
- V. Über den zu diesen Versuchen nötigen Apparat.
- Vi. Beschreibung der Tafeln.
- Zweites Stück (1792).
- VII. Beschreibung eines grossen Prismas.
- VIII. Von den Strahlungen.
- IX. Graue Flächen durchs Prisma betrachtet.
- X. Farbige Flächen durchs Prisma betrachtet.
- XI. Nacherinnerung.
- Erklärung der Kupfertafeln.
- Versuch, die Elemente der Farbenlehre....
- Von den farbigen Schatten.
- Entoptische Farben.
- Der Versuch als Vermittler von Objekt und Subjekt.
- Bedeutende Fördernisse.
- Newtons Persönlichkeit.
- Über den Regenbogen.
- Zu einem Lehrbuch der Physik.
- Erfahrung und Wissenschaft.
- Gedichte.
- Sprüche in Prosa.
- Zitate.
- Sprüche.
- Beiträge zur Chromatik (Optik).
- Texte zur Farbenlehre Goethes.
- Veranstaltungen.
- Literatur.
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- Impressum.
VI. Beschreibung der Tafeln
Da es möglich wäre, dass ungeachtet aller angewendeten Mühe und beobachtenden Genauigkeit eine falsche Nummer auf eine Karte getragen würde, so füge ich hier nochmals eine Beschreibung der Tafeln hinzu und ersuche jeden Beobachter, sie hiernach zu revidieren.
Tafeln
Diese Tafel erklärt sich erst in dem folgenden Stücke

- Ich wünsche, dass der Beobachter, wenn die ganze Sammlung vor ihm liegt, diese Nummer an die Stelle von Nr. 16 und diese hierher lege; denn das ist eigentlich die Ordnung, wie sie gehören. Es versteht sich aber, dass die Nummern selbst nicht verändert werden, weil die gegenwärtige Tafel in meinem Vortrage auch als Nr. 23 aufgeführt ist.
Die Sorgfalt, womit ich die Tafeln hier abermals durchgegangen, ist, wie ich überzeugt bin, nur für den Anfang nötig. Man wird sich gar bald in diese Tafeln auch ohne Nummern finden und sie ohne Anweisung gebrauchen lernen, da bei allen diesen Versuchen ein ganz einfaches Prinzipium nur auf verschiedene Weise angewendet wird.
*Laut 86 sollten die zuletzt angeführten Karten Nr. 16, 24-27 erst »in den folgenden Stücken« nötig werden. Goethe kam aber nicht mehr auf sie zurück. Während Nr. 16 sich offenbar auf die bei chromatischen Konvex- und Konkavlinsen sich zeigenden Farbränder bezieht, ist wohl bei Nr. 27 die Entstehung solcher Farbränder in fortschreitender Folge veranschaulicht. Denkt man sich links des Doppelkeils, der als Vertikalschnitt eines räumlichen Gebildes aufgefaßt werden muß, eine (nicht achromatisch gemachte) Linse, welche das Sonnenlicht auffängt, so wird dieses durch die Linse kegelförmig verengt, wobei sich an den Rändern rot-gelbe Säume (dunkel über hell) bilden. Sobald die Spitze des Doppelkegels erreicht ist, kehrt sich jedoch der Prozeß um: der Lichtkegel weitet sich jetzt wieder aus, diesmal mit blau-violetten Säumen (hell über dunkel); Goethes Anschauung über die polare Gestalt des Urphänomens wird dabei nochmals besonders deutlich. - Bei den anderen drei Karten kann nichts Genaues über ihre Verwendung gesagt werden (Hrsg.).



























